COMTÉ

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Die Montbéliard-Kuh Die Montbéliard-Kuh

Die Montbéliard-Kuh

Die Milchkuhrasse Montbéliard kennt man in ihrem ursprünglichen Zuchtgebiet, den Hochebenen der Franche-Comté, seit über 100 Jahren. Sie geht auf eine Kreuzung der heimischen Rasse Comtois mit Simmentaler Fleckvieh aus der Region Bern zurück. Dadurch sind die Montbéliard-Kühe dem typischen Bergklima mit seinen großen Temperaturunterschieden und häufigen Nachtfrösten bestens angepasst.

Es gibt jedoch noch eine ganze Reihe weiterer wichtiger Gründe für die Milchbauern der Franche-Comté, auf ihre für die Region typischen Milchkühe zu setzen. Beispielsweise den, dass die Montbéliard-Kühe die milchreichste Fleckviehrasse sind. So liegt ihre Milchleistung im Schnitt um rund 500 Liter pro Jahr höher, als die einer deutschen Fleckvieh-Kuh.

Für einen guten Käse entscheidend ist die Tatsache, dass die Milch der Montbéliard-Kühe reich an Eiweißstoffen und relativ fettarm ist. Unter den großen Milchviehrassen hat ihre Milch das beste Verhältnis von Eiweiß und Fett. Auch der Anteil an Kappa-Kasein B im Milcheiweiß, der für den Käseertrag eine wichtige Rolle spielt, ist in der Milch der Montbéliard-Kühe besonders hoch. Für die Milchqualität entscheidend ist vor allem aber die Nahrung der Kühe. Montbéliard-Kühe dürfen daher ausschließlich die saftigen Gräser und Kräuter der Weiden und im Winter Heu von den Jurawiesen fressen. Fermentierte Nahrung sowie Silofutter sind absolut tabu.

Nicht zuletzt ist die Montbéliard-Kuh die bedeutendste französische Exportrasse. Jährlich werden 6000 bis 8000 Zuchttiere exportiert. Was vielleicht nicht nur an ihrer guten Milch, sondern auch an ihrem ansprechenden Äußeren liegt. Denn eine typische Montbéliard-Kuh ist rot-weiß gefleckt, hat einen hübschen weißen Kopf und mit einer durchschnittlichen Kreuzhöhe von 1.45 Meter eine recht stattliche Figur.