Wie kommt eigentlich das Gelb in den Käse?
Käsewissen

Wie kommt eigentlich das Gelb in den Käse?

COMTÉ erleben – Von A bis Z

12. Juni 2018


Ein „Häppchen“ Käsewissen, das uns bei unserer Rundreise durch die Franche-Comté wortwörtlich ins Auge sprang, möchten wir hier auch noch mit Ihnen teilen. Wir waren nämlich von den schier endlosen, knallgelben Wiesen voller Butterblumen, Löwenzahn und sonstigen Gelbblühern total beeindruckt und konnten gar nicht genug Fotos davon schießen.

Ganze Landstriche waren einfach nur GELB, fast so, als hätte ein Maler die Wiesen und Weiden angepinselt. Irre! Und wissen Sie was? Am nächsten Morgen, als wir in der Käserei die frisch gemolkene Milch in den Kupferbottichen sahen, war sie ebenfalls ganz gelb. Auf die eigentlich scherzhaft gemeinte Frage hin, ob die Milch ihre Farbe von den gelben Blüten auf der Wiese habe, lächelte der Käsemeister wissend und sagte: „Bien sur“ (na klar)! Deshalb ist unser Mai-COMTÉ ja so beliebt. Sein Geschmack nach Sommer, Sonne und Blumen ist einfach unvergleichlich.“ Aha! Das war uns zwar neu, leuchtete aber total ein.

Am Nachmittag desselben Tages haben wir dann gleich verschiedene Mai-COMTÉs probiert. Logischerweise waren diese 12 bzw. 24 Monate gereift. Ein umwerfender Genuss! Da schmeckt man das gesunde Beta-Carotin aus den Blüten direkt raus. Von den vielen sonstigen prallen Aromen ganz zu schweigen. Vielleicht mögen Sie ja bei Ihrem Käsefachhändler mal ganz gezielt nach einem Mai-COMTÉ fragen und ein Stück mit nach Hause nehmen. Und wenn Sie dann beim Kosten die Augen schließen, können Sie die Sonne der Franche-Comté schmecken.


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