Das Salz des Lebens
Schon gewusst?

Das Salz des Lebens

Kräftige Abreibung für den COMTÉ

13. August 2018


Jeder kennt Salz, jeder isst Salz und jeder verwendet Salz. Und das ist auch gut so, denn Salz ist lebenswichtig für unseren Körper. Allerdings ist Salz weit mehr als ein simples Küchengewürz und Salz ist auch längst nicht gleich Salz.

In früheren Zeiten war Salz ein wichtiges Wirtschaftsgut, das heutige Kochsalz ist dagegen zum billigen Alltagsprodukt verkommen. Tatsächlich ist es aber essentiell, die gravierenden Unterschiede der verschiedenen Salzsorten zu kennen. So durchläuft etwa das herkömmliche Supermarktsalz einen chemischen Raffinierungsprozess, in dem fast alle für den Körper bedeutsamen Elemente bis auf Natrium und Chlorid herausgefiltert werden. Raffiniertem Salz fehlen also die wertvollen Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium, Kalium, Eisen, Zink und weitere wichtige Spurenelemente. Es ist schädlich für den Körper, da es von diesem als schädliches Zellgift identifiziert wird und für diverse Gesundheitsstörungen verantwortlich sein kann.

Meersalz dagegen wird direkt aus dem Meer gewonnen und enthält noch Bestandteile wie Kalium, Magnesium und das essentielle Spurenelement Mangan. Steinsalz ist vor Jahrmillionen durch Austrocknen von großen Meeren entstanden. Es wird in Salzbergwerken abgebaut und ist für den Menschen, wie das Meersalz auch, viel gesünder als Kochsalz.

Im Grunde ist in fast all unseren Lebensmitteln Salz enthalten, vor allem in sogenannten verarbeiteten Produkten. Und besonders Fertiggerichte, aber auch Brot und Brötchen sowie Wurst- und Fleischwaren, enthalten heutzutage viel Salz, noch dazu das schlechte. Und auch viele Käsesorten weisen leider einen hohen Anteil an Salz auf. Nicht so der COMTÉ.

Mit einem Salzgehalt von lediglich 0,8 Prozent ist der COMTÉ einer der salzärmsten Rohmilchhartkäse überhaupt. Und das hat einen guten Grund, denn der COMTÉ wird während der Reifung nicht wie viele andere Käsesorten in ein Salzbad gelegt, sondern lediglich zur Bildung und Stärkung der Kruste mit grobkörnigem Steinsalz abgerieben. Und das schmeckt man eben.


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