Rote Bete bringen Farbe und Vitamine ins Essen
Gesunde Ernährung

Rote Bete bringen Farbe und Vitamine ins Essen

Hintergrundwissen zu Rezeptzutaten

12. August 2020


Schon seit einigen Wochen gibt es auf den Wochenmärkten wieder frisch geerntete Rote Bete zu kaufen. Die blutrote Knolle ist mit dem Mangold und der Zuckerrübe verwandt und enthält sehr viel Vitamin C und Vitamin-B, Kalium, Eisen und vor allem Folsäure. Die Kulturrübe ist aber nicht nur ein Superfood, sondern auch noch vielseitig und echt lecker.

Ursprünglich stammt die Rote Bete aus dem Mittelmeerraum, vermutlich aus Nordafrika, und kam mit den Römern nach Mitteleuropa. Sie stammt von der Wilden Rübe oder der Wildbete ab und wurde solange weiter veredelt, bis sie die gleichmäßige rote Farbe hatte, die durch das Polyphenol Betanin verursacht wird. In der Vergangenheit wurde die Rote Bete vielfach auch als Färbemittel eingesetzt. Werden Lebensmittel damit gefärbt, sollten diese allerdings nicht mehr erhitzt werden, da der Farbstoff Betanin nicht hitzebeständig ist.

Betanin ist aber nicht nur rot, sondern stärkt nachweislich das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend – vor allem, wenn man die Rote Bete roh isst. Deshalb und wegen der vielen anderen Vitamine und Mineralstoffe ist die Knolle eine gute Vorbeugung gegen Erkältungskrankheiten und wirkt sich zudem positiv auf Blutbildung und -gerinnung aus und kann sogar Eisenmangel vorbeugen.

In der Regel wird die Rote Bete gegart als Beilage gereicht oder roh für Salate verwendet. Sogar die jungen Blätter der Pflanze können gekocht gegessen werden. Sie sind besonders reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben, ein Rote Bete-Rezept mit COMTÉ zu probieren, haben wir hier eine kleine Auswahl für Sie:



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