Alain Mathieu, Präsident de CIGC, zieht Bilanz des Jahres
Nachdenkliche Worte zum Jahresende

Alain Mathieu, Präsident de CIGC, zieht Bilanz des Jahres

Konkretes Handeln statt schöner Worte

12. Dezember 2022


In der Herbstausgabe der Publikation „Nouvelles du Comté“ hat Alain Mathieu, Präsident des CIGC, eine vorläufige Bilanz des Jahres 2022 gezogen, aus der wir hier die wichtigsten Botschaften zusammenfassen. Veränderungen stehen an, doch das war schon immer so - nicht nur in der Welt des COMTÉ. Und so verbreitet der Präsident in Zeiten der Unruhe vor allem Ruhe und Zuversicht.

Das Mindeste, was man am Ende über 2022 wohl sagen könne, schrieb Mathieu, sei dass es kein gewöhnliches Jahr war. „Krieg in Europa und seine Dramen vor unserer Haustür, Dürre, Waldbrände und Klimawandel, Verknappung der Energieressourcen und Inflation, Raubbau ... Und das alles in einem offensichtlich angespannten sozialen Klima“, so seine Worte. „Auch wenn wir uns dieser Realität nicht entziehen können, so liegt es mir fern, dieses belastende Klima zu nähren oder gar zu verstärken.“ Im Gegenteil, unterstrich der Comté-Präsident, müsse man gebührend würdigen, wie robust und dynamisch die Kooperative sich als Gemeinschaft dem starken Gegenwind gestellt habe.

„Das Ende des Überflusses, Ernüchterung allenthalben - neue Paradigmen fordern uns heraus. Bereiten sie uns auf den anstehenden Wandel vor? Ohne Zweifel. Doch selbst wenn sich die Veränderungen schneller durchsetzen sollten als gedacht, arbeiten wir stärker und ungeduldiger denn je daran, unser Lastenheft zum Erfolg zu führen, zumal die darin enthaltenen Verpflichtungen mit diesem unvermeidlichen Wandel einhergehen.“

Dennoch, so Mathieu weiter, antworte er auf die Frage nach dem "Wann?" mit "So schnell wie möglich“ und verweise darauf, dass es gelte, geduldig einen Stein nach dem anderen auf das schöne Gebäude der Kooperative zu setzen. Dabei verlasse man sich in der Comté-Welt aber auch angesichts drängender Forderungen und salbungsvoller Worte lieber auf echtes Handeln und klare Worte. „Das ist es, was unser Kollektiv seit langem am besten kann.“



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