Das besondere Aroma der Wintermilch
Im warmen Stall der Kälte trotzen

Das besondere Aroma der Wintermilch

COMTÉ-Kühe bleiben jetzt drinnen und fressen leckeres Heu

14. Januar 2019


Durften die hübschen Montbéliard-Kühe in der Franche-Comté wegen des milden Wetters noch bis in den Spätherbst auf den Wiesen herumtollen, ist jetzt definitiv „drinnen spielen“ angesagt. Seit einigen Wochen herrscht im Juragebirge tiefster Winter mit Schnee und deutlichen Nachtfrösten.

Und so bleiben die Tiere im Stall, wo sie viel Platz haben und das leckere Heu fressen, das der Bauer im Sommer von den blüten- und kräuterreichen Wiesen und Weiden eingefahren und trocken gelagert hat. Sonst nichts. Doch ist dieser Speiseplan keineswegs schlechter als die frischen Sommergräser. Alle Nährstoffe, Vitamine und Mineralien sind erhalten und die Tiere lieben ihr Heu.

Diese Wintermilch, die nun also schon seit Wochen täglich beim Melken gesammelt und dann in die Käserei gebracht und zu COMTÉ verarbeitet wird, hat einen ganz besonderen Geschmack: Etwas herber als im Sommer, eben „heuig“. Denn logischerweise verändern die Blumen, Gräser und Kräuter ihren Geschmack beim Trocknen ebenso wie sie ihren Geruch verändern. Haben Sie schon einmal an frisch geschnittenem Gras gerochen? Und auch schon einmal an frisch getrocknetem Heu? Eben.

Wenn Sie also jetzt in den Wintermonaten einen milden 12-monatigen oder einen etwas kräftigeren 24-monatigen COMTÉ an der Käsetheke verlangen, können Sie herausschmecken, was die Wintermilch ausmacht: Es ist das Heu-Aroma von den prächtigsten und saftigsten Wiesen Frankreichs.


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