Bei gutem Käse ist es wie bei gutem Rotwein: Die Temperatur muss stimmen. Ist er zu kalt, verlieren sich die Aromen. Ist er zu warm, erschlägt er die Geschmacksnerven und wirkt schwülstig. Deshalb geben wir Ihnen heute einen kleinen Trick weiter, um das Geschmackserlebnis beim Verzehr des COMTÉ noch weiter zu steigern.
Das Geheimnis liegt dabei im Timing. Sie sollten den Käseteller bzw. die für eine Käseplatte vorgesehenen Sorten schon eine Weile vor dem Essen aus dem Kühlschrank nehmen. Die ideale Temperatur für den Verzehr liegt zwischen 15 und 18 Grad. In Frankreich, wo der Käse normalerweise nach dem Hauptgang serviert wird, stellt die Hausfrau den COMTÉ bereits zum Hors d´oeuvre abgedeckt in die Küche, damit er sich leicht erwärmen kann. Die Aromen entfalten sich dann bereits und kitzeln nach dem Verzehr den Genießer-Gaumen. Für Neugierige: Testen Sie mal die Geschmacksunterschiede eines Stückchen COMTÉ von zu kalt, perfekt temperiert und zu warm. Sie werden staunen…