Nahaufnahme: Boris Perelli
Er stammt aus La Chapelle-en-Vercors, wo er schon sehr früh zwei Leidenschaften entdeckte: Skifahren und Kochen. Heute lebt Boris Perelli seinen Traum, indem er beides vereint. Seit 2021 ist er Chefkoch des französischen Biathlon-Nationalteams und sorgt so ganzjährig für die gesunde Ernährung seiner „Schützlinge“. Der COMTÉ spielt dabei eine nennenswerte Rolle.
Als wir ihn am Telefon erreichen, hört man ihn geschäftig durch die Küche wirbeln. Wahrscheinlich schnippelt er gerade Gemüse und gibt seinem Team leise Anweisungen. Einen Menschen wie Boris, der sich drei Stunden entspannt in einen Sessel setzt? Schwer vorstellbar. Dieser Mann braucht Bewegung – körperlich wie geistig. „Ich liebe es, viele Projekte gleichzeitig im Kopf zu haben“, sagt er. Und das merkt man ihm an.
Schon als Kind stand für ihn fest: „Ich will Koch werden!“ Seine Eltern waren nicht begeistert – sie hätten sich ein „breiteres“ Studium für ihren Spross gewünscht. Doch Boris blieb standhaft. Über die Hotelfachschule in Grenoble – mit Abschluss als Küchenchef und zusätzlicher Ausbildung als Caterer – ging es für ihn weiter durch Sterne-Restaurants wie das Hôtel Hermitage Monte-Carlo in Monaco oder „Chez Bruno“ in Lorgues. 2016 machte er dann noch seinen Staatlichen Abschluss als Skilehrer. Warum nur einen Beruf, wenn man auch zwei haben kann?
Bis heute arbeitet Boris als Skilehrer für Kinder bei der ESF in Val Thorens – und ist gleichzeitig fester Bestandteil des Betreuerteams der Biathleten. Seit Kurzem kocht er sogar auch für das Radteam Decathlon AG2R La Mondiale. „Ein Biathlet leistet 30 Minuten Hochleistung, ein Radfahrer 6 Stunden – das erfordert ganz andere Menüs.“
Vom Vercors in die Welt des Hochleistungssports
Im Jahr 2020, während der Corona-Zeit, kam der Anruf: Claire Breton und Simon Fourcade (Trainer im französischen Biathlonverband FFS) suchten dringend einen Koch für die Junioren-Nationalmannschaft. Boris, der mit Simon aus der Sportschule von Villard-de-Lans befreundet war, sagte spontan zu.
Schon ein Jahr später kochte er für das B-Team – dann für das A-Team, bei Trainingslagern im Sommer und Herbst und bei Weltcup-Wettkämpfen. Er kündigte seinen Job im Restaurant und begleitet die Biathleten seither etwa 120 Tage im Jahr.
„Wir reisen mit dem Team, wir fühlen uns als Teil davon. Im Leistungssport zählt nur eines: die Medaille. Und die Küche trägt vielleicht nur zu 1 Prozent zum Erfolg bei – aber Details entscheiden!“
COMTÉ – der perfekte Begleiter für Top-Leistungen
Gemeinsam mit Ernährungsberater Valentin Lacroix entwickelt Boris nährstoffoptimierte, leckere Gerichte. Und immer wieder im Einsatz: COMTÉ. „Zum Frühstück – in kleinen Würfeln – liefert er wertvolle Nährstoffe. Aber auch in Risottos oder Cordon Bleu ist COMTÉ ideal, weil er im Gegensatz zu vielen anderen Käsen wenig Säure und wenige Toxine enthält. Das ist besser für die Regeneration“, erklärt Boris.
Und noch etwas: COMTÉ ist seiner Meinung nach Seelennahrung. „Die Psyche ist im Alltag der Athleten enorm wichtig. An miesen Tagen hilft ein gutes, tröstliches Essen, die Stimmung zu drehen.“ Sein Lieblingsgericht? Pasta mit Pesto und geriebenem COMTÉ: einfach, lecker, beliebt – ein Klassiker mit dem gewissen Extra.