Worte des CIGC-Präsidenten Alain Mathieu
In der jüngsten Ausgabe der vierteljährlich erscheinenden COMTÉ-Zeitschrift „Nouvelles du Comté“ hat sich der Präsident des Comité Interprofessionnel de Gestion du Comté, Alain Mathieu, dafür ausgesprochen, den unbestrittenen Markterfolg des COMTÉ in Frankreich und außerhalb durch die Antizipation möglicher Krisen zu sichern. Ein vernünftiger Ansatz, wie es scheint.
Erfolg an Zahlen abzulesen, ist vielfach eine vergängliche Angelegenheit. Dafür kennt wohl jeder genügend Beispiele. Auch wenn die Zahlen der Comté-Kooperative sehr beeindruckend sind, mahnt ihr Vorsitzender in diesem Frühjahr wieder einmal dazu, sich nicht zurückzulehnen und auf dem Erfolg auszuruhen. Stattdessen, so rät Mathieu den Mitgliedern, gerade in unvorhersehbaren Zeiten proaktiv Krisen vorzubeugen. Dies – so empfiehlt er – solle in Bezug auf Konsum, Image, Gesundheit, Umwelt, Wirtschaft oder Gesellschaft geschehen, indem man so weit wie möglich vorausdenken soll.
„In unserem Modell, das seinem Wesen nach kollektiv ist“ so Mathieu eindringlich, „hängt unsere Fähigkeit zur Antizipation und zum Handeln in erster Linie vom Engagement seiner Mitglieder in den Gremien ab – dort, wo Diskussionen stattfinden, wo Konsens entsteht und wo Entscheidungen getroffen werden. Das ist zweifellos unsere größte Stärke. Sich Regeln zu geben, schaffe einen schützenden Rahmen und eine langfristige Orientierung. Auch wenn die Regeln hier und da einschränkten, so seien sie eben auch Verpflichtung und Anleitung zur kritischen Selbstbefragung innerhalb der Comté-Kooperative. Nicht zuletzt sei es ihnen zu verdanken, dass der COMTÉ kürzlich von Käsehändlern wie von Verbrauchern erneut zu einem der beliebtesten und unverzichtbaren Käse gewählt wurde. Der Beweis, dass kollektive Anforderungen belohnt werden.